Wie Regen in der Wüste (Naliri-Saga 1)


Es hätte der bisher schönste Tag in Lirias Leben werden sollen – stattdessen erweist er sich als der schlimmste: Aus heiterem Himmel wird ihre Heimatstadt von berittenen Kriegern angegriffen, und Liria wird von einem der Männer verschleppt. Fortan muss sie beim Volk der Thokori leben, in ständiger Angst davor, wann ihr Entführer Thrakon erstmals Hand an sie legt. Doch mit der Zeit gewöhnt sich Liria immer mehr an die Bräuche des Wüstenclans, und auch Thrakon scheint ganz anders zu sein als gedacht. Bald kann Liria ihren eigenen Gefühlen nicht mehr trauen – denn hat es wirklich noch mit Furcht zu tun, wenn ihr Herz in Thrakons Nähe schneller schlägt?
Ein sinnlicher und bittersüßer Liebesroman mit fantastisch-historischem Setting.

Die Naliri-Trilogie in chronologischer Reihenfolge:
Wie Regen in der Wüste
Wie das Leuchten des Meeres
Wie Blut im Sand

Leserstimmen:


"Ich spüre die Hitze der Wüste. Den Sand. Ich rieche das Lagerfeuer und den Duft der Freiheit. Man ist von Beginn an gefesselt von der Geschichte. Spannung, Liebe und ein Hauch Erotik, von allem etwas dabei." - Katja Z.

"Eine sympathische Ich-Erzählerin, ein Held zum Dahinschmelzen und eine hinreißende Liebesgeschichte - außerdem ein Geheimtipp für alle Fans von Khal Drogo und Daenerys Targaryen! ;)" - Amazon Kunde

"Ich bin komplett in die Welt von Liria und Thrakon eingetaucht; habe mit Liria mitgelitten, mich in Thrakon verliebt, bin wütend und traurig geworden und habe das volle Spektrum an Gefühlen und Emotionen durchlebt. Für mich war es die perfekte Mischung aus Action und Romantik." - Melanie M.

"Wie stellt man die Annäherung zu ihrem Entführer dar, ohne in das beinahe klischeehafte Stockholm-Syndrom abzudriften? (...) es ist gelungen - glaubhaft. Dafür ziehe ich meinen virtuellen Hut." - Isabella Kaden

Leseprobe:


Quälend lange musterte er meine nackten Beine, die vom Reiten wundgerieben waren, meine krampfhaft verschränkten Arme und vor allem die weiße Haut, die unter den Schnüren sichtbar wurde. Dann schossen seine Hände nach vorne. Zielstrebig, beinahe sachlich begann er, mein Kleid aufzubinden. Am ganzen Körper bebend ließ ich es geschehen und wollte gerade die Augen zukneifen – da zog Thrakon eine Haarsträhne zwischen den Schnüren hervor, die sich dort verfangen hatte. Anschließend knotete er den Ausschnitt des Kleides wieder zu und trat einen Schritt nach hinten.
„Ich gehe auf die Jagd, seit ich denken kann“, sagte er, während ich ihn fassungslos anstarrte. „Und leichte Beute interessiert mich nicht.“

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